Nachhaltig lecker: Apfel-Kürbis-Suppe

Herbstzeit ist Kürbiszeit – und, ja, manchmal muss es Suppe sein! In unsere herrlich aromatische Variante einer Kürbissuppe kommen nur heimische, saisonale Zutaten. Dann noch getoppt mit gerösteten Kürbiskernen, Kürbiskernöl, Kürbiswürfeln … ein Kürbisfest!

Zutaten für 4 Portionen

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 900 g nach dem Putzen)
2-3 Zwiebeln
1 Zucchini (ca. 450 g nach dem Putzen und Schälen) oder ca. 300 g Kartoffeln
2-3 Äpfel (ca. 450 g nach dem Putzen; Schale kann dranbleiben)
700 ml Gemüsebrühe
1 EL Rapsöl zum Anbraten
Salz + Pfeffer
Salbei (frisch und sehr fein gehackt oder getrocknet und gemahlen)
40 g Kürbiskerne
Kürbiskernöl

Zubereitung:

Den Kürbis von den Kernen befreien und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln und Äpfel ebenfalls würfeln. Die Zucchini schälen (sonst ist die Suppe nachher dunkelbraun) und auch diese würfeln. Hierfür kann man im Herbst prima die letzten, voll ausgereift geernteten Zucchini aus dem eigenen Garten aufbrauchen. Ansonsten sind Kartoffeln eine saisonale Alternative.

Einen Löffel Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin etwas Farbe annehmen lassen. Dann die Kürbiswürfel hinzugeben und weiterbraten, bis sie weich und gebräunt sind. Einige Kürbiswürfel als Topping aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Die Zucchini und Äpfel hinzugeben und mit ca. 700 ml Gemüsebrühe aufgießen. Kochen lassen, bis alles weich ist, dann im Mixer oder mit einem Pürierstab sehr glatt pürieren. Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Salbei abschmecken.

Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne rösten. Zusammen mit den zurückbehaltenen Kürbiswürfeln (diese entweder warmhalten oder nochmal kurz in der Pfanne heißmachen) auf der in Tellern angerichteten Suppe verteilen und großzügig mit Kürbiskernöl beträufeln.

Eine Portion der Suppe hat ca. 342 kcal und ist eine kleine Vitaminbombe: insbesondere von den Vitaminen A und C ist mit nur einem Teller voll mehr als der empfohlene Tagesbedarf abgedeckt; auch Vitamin B6 ist sehr viel enthalten. Die Suppe versorgt außerdem gut mit Kalium, sowie auch mit Eisen, Magnesium und Zink.

Resteverwertung? Damit erst gar keine Gemüsereste übrig bleiben, einfach eine größere Menge machen. Die Suppe ist perfekt zum Einfrieren oder Einkochen geeignet!

Die Schalen der Zucchini kann man als Gemüsechips im Ofen backen oder für die nächste Ladung selbstgemachte Instant-Gemüsebrühe (Anleitung demnächst hier!) verwenden.


PS: Lust auf Kürbis aber nicht auf Suppe? Wie wäre es mit der Hokkaido-Bohnen-Pfanne oder einem Spaghettikürbis mit Linsenbolognese?


Bildnachweis: Fotos © Sandra Ferber

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