Arbeitskreis Verkehrswende gestartet

Neben den Bereichen Bauen/Sanieren, Energie und Ernährung/Konsum haben private Entscheidungen bzgl. der individuellen Mobilität eine wesentliche Bedeutung für die Treibhausgas-Emissionen. Im Landkreis Gießen hat der Verkehr mit 40% den höchsten Anteil am Endenergieverbrauch (Quelle: Masterplan 100% Klimaschutz, Stand 2014). Zur Erreichung der vereinbarten Klimaziele und damit verbunden der erforderlichen Daseinsvorsorge erscheint eine weitgehende Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei ihren Bestrebungen, den Alltag klimaverträglich zu gestalten, besonders im Verkehrsbereich notwendig.

Am Beispiel Gießen zeigt sich, dass direkte Aktionen wie Straßenfeste und Fahrrad-Sternfahrten einen erheblichen Einfluss auf die politische Diskussion haben können. Die aktuellen Pläne der progressiven Parteien, sogar Teile des Anlagenrings für den Radverkehr zu reservieren, wären ohne die hartnäckigen Aktionen, Polittalks und Bürger:innenanträge aus der Zivilgesellschaft nicht denkbar gewesen.

Auch im Lumdatal planen wir die Etablierung von Verkehrsversuchen, so dass eine zukunftsfähige Mobilität für alle erfahrbar wird. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit konkreten Vorschlägen sowie deren Umsetzung im Rahmen von modellhaften Aktionen. In dieser Rubrik sollen in den nächsten Wochen Einzelartikel zu den Themen ÖPNV, Lumdatalbahn und Fahrrad- sowie Fußverkehr erscheinen, die Lust auf klimafreundliche Mobilität machen.

Kontakt für Mitarbeit im Arbeitskreis:
Kai Sander
Dipl.-Ing. (FH) Energie- und Wärmetechnik
Mail: verkehrswende@nachhaltig-im-lumdatal.de

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